Gute Planung – schlechte Durchfuehrung

Unachtsamkeit und beengte Verhältnisse bringen einen Helikopter zum Absturz. Der Pilot hat zwei Männer von einem Frachtschiff aufgenommen und schwebt nun vorsichtig seitwärts, um Auslegern und Kränen auf dem Schiff nicht zu nahe zu kommen. Dabei schätzt er seine Höhe falsch ein, verhakt sich mit einer Kufe an einem Poller und verliert die Kontrolle über den Hubschrauber. Der kracht auf das Deck des Dampfers. Die Insassen können dem völlig zerstörten Wrack glücklicherweise unverletzt entsteigen, weil die Fallhöhe sehr niedrig war (10.08.1978 / Bell 206 / N59562 / Alaska Helicopters / Ketchikan – Aalaska – USA).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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