Groesstes Passagierflugzeug der Welt vermisst

In den meisten Fällen, in denen ein Flugzeug vermißt wird, ist entweder Orientierungsverlust oder ein Navigationsfehler die Ursache. Ein Beispiel für diesen häufigsten Grund ereignet sich vor genau 50 Jahren. Das damals größte Passagierflugzeug, ein Boeing Stratocruiser, verschwindet auf einem Flug um die Welt zwischen San Francisco und Hawaii. Die Flüge in diesen, auch für heutige Verhältnisse unglaublich luxuriösen Maschinen, können sich damals nur sehr reiche Menschen leisten. So wird besonders ausdauernd gesucht und zumindest weiß man am Ende der Suche, daß sich der Pilot verflogen haben muß, denn man findet Tage später 145km abseits der Route 19 Tote und Überreste der Maschine (09.11.1957 / Boeing Stratocruiser / N90944 / 44 Tote).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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