Fertigungsfehler einer Benzinpumpe fuehrt zum Tod eines Retters

Ein Herstellungsfehler der Benzinpumpe führt zum Tod eines Menschen, weil der österreichische Helikopter bei einer Luftrettungsübung volle Motorleistung abgibt, obwohl der Pilot verzweifelt versucht, das Triebwerk zu drosseln. Es gelingt ihm nicht und er muß das Seil ausklinken, an dem unterhalb des Hubschraubers sein Kumpel nur 20 Meter über dem Bodensee hängt. Bei 140 km/h Vorwärtsgeschwindigkeit bedeutet dies den Tod des Mannes. Der Helikopter kann später notgelandet werden, der Pilot hat nach Auskunft der FUS (österreichsche Flugunfalluntersuchung) korrekt entschieden (14.10.2002 / Agusta-Westland A119 / Schenk Air GmbH / 1 Toter).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
Dieser Beitrag wurde unter Bemerkenswerte Gefahren technischer Art abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.