Fallschirmspringer durch wendendes Flugzeug getoetet

Wie mag sich ein Mensch fühlen, der einen Freund versehentlich tötet? Dies passiert dem Piloten eines Sportflugzeuges. Er setzt nach und nach die 14 Fallschirmspringer ab. Der letzte der Männer trägt eine Kamera, um seine Kameraden zu filmen, während diese eine Figur in der Luft bilden. Der Pilot wendet die Maschine, übersieht den filmenden Springer und erwischt ihn mit der Tragfläche. Zwar kann er das beschädigte Flugzeug einigermaßen kontrolliert landen, der Springer jedoch ist beim Aufprall sofort getötet worden (23.04.2005 / de Havilland Twin Otter / Skydive Deland Inc. / N24HV / 1 Toter / Deland – Florida).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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