Trotz Warnung weiter geflogen: Kollision mit Berg

Im vorliegenden Fall versucht der Fluglotse vergeblich, ein sich anbahnendes Unheil zu verhindern. Er sieht, daß die für die „Air France“ eingesetzte „TAME“ Maschine nach dem Start von Bogota  in die falsche Richtung kurvt und warnt den Piloten. Der Pilot bestätigt die Warnung, aber offenbar ist es schon zu spät. Drei Minuten nach dem letzten Funkspruch schlägt die Maschine nur 50 Meter unter dem Gipfel des Monte El Cable in Kolumbien auf eine Flanke des Berges auf, niemand überlebt: Als ob das noch nicht genug wäre, wird zusätzlich noch ein 13-jähriger Junge getötet, der nahe der Unfallstelle lebte (20.04.1998 / Boeing 727 / HC-BSU / 53 Tote und 1 Toter am Boden).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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