Autobenzin bekommt Helikopter nicht

Nachdem ein Pilot auf einer Farm zwischengelandet ist, weil er zu wenig Treibstoff an Bord wähnt und er 38 Liter Autobenzin nachgetankt hat, geht es munter wieder weiter, aber das niedrigoktanige Zeugs bekommt dem Helikopter nicht: der Motor setzt aus. Autorotierend geht der Hubschrauber zu Boden, wo er relativ hart aufsetzt und die drei Insassen beim Umkippen heftig durch die Kanzel fliegen läßt (09.07.1984 / Hughes 500 / N52934 / 2 Verletzte).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
Dieser Beitrag wurde unter Unfälle wie beim Autofahren abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Autobenzin bekommt Helikopter nicht

  1. Erwin S. sagt:

    Der Hughes 500 hat eine Turbine.
    Er fliegt deshalb weder mit Auto- noch mit Flugbenzin.
    Grüsse Erwin S.

    • Jochen Braun sagt:

      Hallo esmutny,

      zuerst einmal vielen Dank für den Kommentar. Es war mein erster. Premiere gelungen, denn ich kenne den Hughes 500 bei weitem nicht gut genug, um die Technik im Detail beurteilen zu können und war daher dankbar für einen Hinweis. Inzwischen habe ich mich nach Ihrem Kommentar schlauer gemacht und glaube nun zu wissen, daß er mit Jet-Treibstoff fliegt. Hoffe, dass das stimmt.

      Der Fall ist übrigens offiziell von der NTSB untersucht worden. Näheres unter

      http://www.ntsb.gov/ntsb/brief.asp?ev_id=20001214X40179&key=1

      MfG
      Jochen W. Braun

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.