Airbus gerät in Hagelbombardement

10,4 Kilometer hoch fliegt ein Flugzeug, als es in einer Wolke von golfballgroßen Hagelkörnern getroffen wird. Die meisten der 221 Insassen werden sich bei diesem Bombardement und dem damit verbundenen infernalischen Lärm wohl fast zu Tode gefürchtet haben, gelangen aber bei einer problemlosen Notlandung in Manchester sicher wieder auf die Erde. Nur das Flugzeug hat es böse erwischt. Es muß erst einmal für eine Woche in die Reparatur, denn die Frontscheiben, ein Motor, der Bug und sogar Teile des Rumpfes müssen ausgewechselt werden (26.05.2003 / Airbus A321 / G-MIDJ).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
Dieser Beitrag wurde unter Hagel und Eis abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.