Versorgungstruck rammt Flugzeug

Bei dem nachstehenden Vorfall übernimmt ein 18-rädriger Versorgungstruck die Hauptrolle. Der Fahrer glaubt, den schweren Lkw auch ohne Hilfe von außen rangieren zu können, was ihm aber abendfüllend mißlingt. Beim Zurücksetzen verschätzt er sich, rammt ein Flugzeug, bei dem gerade das Boarding läuft und schiebt die Maschine eineinhalb Meter zur Seite. Ein ebenso breiter Zwischenraum tut sich auch zwischen Treppe und Flugzeug auf. Ein in diesem Moment einsteigender Passagier fällt zweieinhalb Meter tief zwischen Gate und Maschine, wobei er sich schwer verletzt (13.05.1997 / McDonnell Douglas MD-88 / N984DL / 1 Verletzter).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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