Misslungener Selbstmord per Bombe

In den fünfziger und sechziger Jahren ist das Mitnehmen einer Bombe ins Flugzeug eine häufige Art, einen Selbstmordversuch zu unternehmen. Es ist kaum nachvollziehbar, warum Menschen auf diese Weise den Freitod suchen und dabei ihnen völlig unbekannte Menschen mit in den Tod reißen. Ein Fall endet für den Selbstmörder mit 30 Jahren Gefängnis. Sein Koffer mit der Bombe war versehentlich in das falsche Flugzeug geladen worden. Der Flieger des Selbstmörders landet später sicher. In der anderen Maschine sterben drei Menschen (09.05.1953).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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