Zwei Air India Maschinen kollidieren mit dem Mont Blanc

Zu den ganz speziellen Fällen der Kollision mit einem Berg gehört zweifellos das Schicksal zweier „Air India“ Maschinen, die an fast genau derselben Stelle gegen den Mont Blanc prallten, eine verblüffende Duplizität zweier Ereignisse. Das erste der beiden Flugzeuge prallt nur 200m unter dem Gipfel gegen den mächtigen Berg. – Die andere „Air India“ Maschine befindet sich ebenfalls im zu früh eingeleiteten Sinkflug. Nur 60m unter dem Gipfel zerschellt die Boeing, nachdem der französische Fluglotse vergeblich vor dem Berg gewarnt hatte. Der zu diesem Zeitpunkt tobende Schneesturm bedeckt die Trümmer des Flugzeugs derart tief, daß erst nach über 25 Jahren am 15.08.1992 Teile des Wracks wieder sichtbar werden. Die Absturzstelle befindet sich nur vergleichsweise minimale 100m über der der 1950 abgestürzten Schwestermaschine (03.11.1950 / Lockheed Constellation / VT-CQP – 48 Tote) (24.01.1966 / Boeing 707 / VT-DMN / 107 Tote).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
Dieser Beitrag wurde unter Kollisionen mit Bergen abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.