Größter Hagelschaden aller Zeiten

Der wohl heftigste Hagelschaden aller Zeiten und damit sicher auch einer der schwärzesten Tage für die involvierten Versicherungen geschah – wie sollte es anders sein – im April. Ein ungewöhnlich heftiges Unwetter sucht an diesem Tag die Stadt Dallas in Texas heim. Besonders heftig tobt sich der Sturm auf dem Flughafen Fort Worth aus, auf dem sehr viele Maschinen geparkt sind, weil sie ein derartiges Unwetter lieber nicht in der Luft erleben möchten. Das ist zwar korrekt, aber was dann kommt, tröstet die Fluggesellschaften kaum darüber hinweg, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Unglaubliche 15cm Durchmesser weisen die größten der später gefundenen Hagelkörner auf, viel zu groß und schwer für die vergleichsweise dünne Aluminiumhaut „einiger“ Flugzeuge. Die Bilanz: eine McDonnell Douglas MD-11, 27 McDonnell Douglas MD-80, 12 Fokker 100, 7 Boeing 757, 7 Boeing 727 sowie 24 Saab 340 und ATR, also insgesamt 78 Verkehrsflugzeuge müssen danach teilweise wochenlang zur Reparatur (29.04.1995).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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