Helikopterunfall durch festgefrorene Kufe

Helikopterkufen sind erstaunlich häufig Auslöser für einen Unfall, weil sich der Hubschrauber irgendwo verhakt. Richtig spektakulär sind Startversuche, wenn eine der gesicherten Kufen des Helikopters nicht gelöst wurde, weil dies unweigerlich dazu führt, daß der Helikopter zu einer Seite kippt. In einem ganz besonderen Fall ist die Kufe zwar nicht festgebunden, aber der Helikopter kippt dennoch blitzartig um, als der Rotor die zum Abheben nötige Drehzahl erreicht hat. Die sechs Insassen kommen mit dem Schrecken bzw. leicht verletzt davon. Der fassungslose Pilot versucht, eine Erklärung für den Unfall zu finden. Er hat Erfolg: eine der beiden Kufen war bei einem längeren Zwischenaufenthalt festgefroren! (26.06.2002 / Eurocopter AS350 / N197EH / 2 Verletzte).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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