Absturzopfer schwimmt 14 Kilometer zur rettenden Kueste

 

Das hier beschriebene Unglück beginnt mit dem Motorausfall eines Helikopters kurz nach dem Abheben von einer Bohrinsel. Es gelingt dem Piloten gerade noch, die Notschwimmer auszulösen, bevor er die Maschine auf dem Meer aufsetzen muß. Leider ist das Wetter nicht hilfreich und der Hubschrauber kippt in den fast zwei Meter hohen Wellen um. Die beiden einzigen Insassen reagieren unterschiedlich: der Passagier schwimmt zurück zur Bohrinsel, während der Pilot sich für den Weg zur Küste entscheidet. Letzterer benötigt zwar 14 Stunden bis zum rettenden Land, aber immerhin überleben beide den schweren Unfall (01.11. / / / 1 Verletzter / Golf von Mexiko nahe – USA).

Über Jochen Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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