Ein Hase bedroht das Leben von 14 Menschen

Daß ein Hase einem Flugzeug gefährlich werden kann, ist schwer vorstellbar und dennoch ist so ein Fall aktenkundig geworden. Das Tier überquert die Bahn in Angers genau in dem Moment, in dem ein mit 14 Insassen besetztes Regionalflugzeug startet. Unglücklicherweise gerät der Hase in den Steuerbordpropeller, der durch den Aufprall in mehrere Teile zerbricht. Mit viel Glück entkommen alle Insassen unverletzt, als Teile des Propellers die Außenhaut des Flugzeugs zerstören und in die Passagierkabine eindringen (12.06.2001 / Beech 1900 / F-GTKJ / Angers – Frankreich).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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