Blinder Passagier erst nach 10 Tagen gefunden

Blinde Passagiere verstecken sich oft in Fahrwerkschächten der parkenden Flugzeuge. Unkenntnis der meist schlecht informierten Menschen führt danach unweigerlich zum Tod, denn die Fahrwerkschächte sind nicht klimatisiert und in 10km Höhe erfrieren die armen Menschen bei Minustemperaturen um 50°. Oft werden die Toten erst nach langer Zeit gefunden. Einen besonders krassen Fall dieser Art gab es 1999, als ein blinder Passagier erst nach 10 Tagen entdeckt wird, nachdem die italienische „Eurofly“ den Toten schon mehrfach um den Globus transportiert hatte (10.09.1999 / Boeing 767 / 1 Toter).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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