Pilot wird von Laser geblendet

Fälle, in denen Piloten durch Laser geblendet und die Flugzeuge in große Gefahr gebracht wurden, nehmen leider zu. 2010 waren es bereits fast 3.000 gemeldete Vorfälle. Ein Beispiel aus der frühesten Zeit: ein Flugzeug befindet sichl im Endanflug auf Los Angeles. Ein plötzlich von außen ins Cockpit dringender Laserstrahl, dessen Herkunft nie identifiziert werden kann, blendet den Piloten und verursacht Verbrennungen am Auge. Der Mann ist schlagartig außer Gefecht gesetzt und muß seinem Copiloten die Last der Landung allein überlassen. Alles geht gut und die 18 anderen Insassen entsteigen kurz darauf unverletzt der Maschine. Auch der Pilot wird später wieder gesund und flugtauglich (29.11.1996 / Embraer Brasilia / N291SW / 1 Verletzter).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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