Flugunerfahrene Frau landet Piper nach Tod des Piloten

Im hier geschilderten Fall schafft es die Ehefrau eines während des Fluges an einem Herzinfarkt verstorbenen Piloten, das Flugzeug mit Hilfe Außenstehender zu landen. Der Fluglehrer eines anderen Kleinflugzeug (Cessna 172) ist zufällig in der Nähe und erteilt ihr „Unterricht“ – wenn man das so bezeichnen darf. Die Frau schafft es sogar, das Flugzeug weich zu landen, aber dann zeigt sie im letzten Moment Nerven und fährt die Maschine gegen die Landelichter. Aber was macht das schon, wenn man unverletzt überlebt? (22.02.1981 / Piper PA-28 / N2552U / Statesville – USA – North Carolina / 1 Toter).

 

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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