52 Tote bei Flugschau in Kolumbien

Auch in weit zurückliegender Zeit hat sich schon manches schwere Unglück bei Flugvorführungen ereignet. Vor 75 Jahren ereignete sich eines der folgenschwersten Ünglücke dieser Art. Eine Gruppe Jagdflieger führt ihre Flugzeuge einem Publikum vor. Solche Vorführungen zogen in der damaligen Zeit viele Menschen in ihren Bann. 50.000 schauen an diesem Tag den Kunststücken der Männer am Himmel zu. Eines der Flugzeuge gerät urplötzlich in einen Abwind. Der Pilot verliert die Kontrolle und die Maschine stürzt in die Menge. Viele der dichtgedrängt stehenden Zuschauer werden von dem Flugzeug erschlagen (24.07.1938 / Kolumbianische Luftwaffe / Curtiss Hawk 75 / FAC-820 / 1 Toter sowie 52 Tote und mehr als 100 Verletzte am Boden / Kolumbien – Bogota).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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