Ballonstart direkt neben einer Stromleitung geht schief

Sein grob fahrlässiges Handeln bezahlt ein Pilot mit schweren Verletzungen. Er startet nur dreizehn Meter entfernt von einer Stromleitung. Das müßte eigentlich schiefgehen und das tut es dann ja  auch, denn mehrere Stromstöße dringen über die Stahlseile in den Korb und verbrennen den Piloten schwer. Glücklicherweise ist der einzige Passagier an Bord nur leicht verletzt und kann den Ballon zu Boden bringen (28.05. / Balloon Works Firefly 6 / N2023H / Eigentümer: James W.Napier III / 2 Verletzte / – Alabama – ).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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