Nach Motorausfall unter Stromleitung durch

Toll ist die Leistung eines Piloten, dessen Maschine einen kompletten Motorausfall erleidet. Er versucht erfolgreich, das Flugzeug segelnd zum Flugfeld zu bringen. Kurz vor der Landebahn jedoch versperrt eine Stromleitung quer zur Flugrichtung den Weg. Mit Motorleistung wäre ein Überfliegen möglich, aber ohne Antrieb bleibt nur eine Wahl: unterdurchfliegen. Das schafft der gute Mann, aber deshalb kommt die Maschine so niedrig, daß er den Flughafen nicht mehr erreicht. Doch auch die harte Notlandung vor der Schwelle meistert er perfekt, so daß alle Insassen mit dem Schrecken davon kommen (17.06.1993 / Britten-Norman Islander / RP-C766).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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