Antonov Landung auf Fußballplatz

In sieben mir bekannten Fällen gelingt dem Piloten die Landung auf einem Fußballplatz, nachdem das Flugzeug mit Motorschaden oder sonstigen Problemen nicht mehr in der Luft zu halten ist. Die relative Häufigkeit ist damit zu erklären, daß ein Sportplatz oft die einzige freie Fläche inmitten von Häusern ist. Je größer das Flugzeug, desto so schwieriger wird es natürlich, mit der kurzen Landefläche zurecht zu kommen. Die wohl beste Leistung auf diesem Gebiet gelingt einem russischen Piloten, der seine über 20 Tonnen schwere Antonov auf 125m Länge ohne Schäden für die Insassen zum Halten bringt. Niemand stört sich später daran, daß das Flugzeug dabei erheblich beschädigt wird (30.03.1992 / Antonov AN-26 / CCCP-26154).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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