Helikopter erschlaegt drei Menschen

Im gleichen Maße, wie das Glück auf Seiten der Passagiere sein kann, kann das Schicksal auch wieder gegen die Menschen sein. In den siebziger Jahren hatte die „Pan American World Airways“ auf dem Dach ihrer Hauptverwaltung in New York einen Hubschrauberlandeplatz eingerichtet. So konnten eilige Kunden direkt aus dem Zentrum Manhattans mit einem Helikopter als Zubringer zu einem der großen Flughäfen der Stadt gebracht werden. Durch einen fatalen Zufall bricht das Fahrwerk eines der Helikopter wegen Materialermüdung genau in dem Moment, in dem die 18 Passagiere einsteigen wollen. Der Hubschrauber kippt und der drehende Hauptrotor erschlägt drei Menschen (16.05.1977 / New York Airways / Sikorsky S-61 / N619PA / 3 Tote und 1 Verletzter / New York – USA).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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