Pilot wird nach 17 Stunden im Wasser gerettet

Körperliche Stärke kann durchaus von Vorteil sein, wie der folgende Fall zeigt. Mit seinem Taxi-Helikopter befördert der Pilot zwei Passagiere, als ein Turbinenschaden zur Notwasserung im Atlantik vor Miami zwingt. Die Notschwimmer entfalten sich, der Heli setzt auf dem Wasser auf. Die drei Insassen tragen Schwimmwesten und versuchen sich an dem Heli festzuhalten. Nach acht Stunden gibt einer auf und nach 15 Stunden verlassen auch den zweiten die Kräfte. Der Pilot, körperlich extrem fit, hält durch und wird nach 17 (siebzehn!) Stunden glücklich gerettet (08.03.1990 / International Helicopter /Aerospatiale AS350 / N5778W / 2 Tote und 1 Verletzter / Miami – Florida – USA).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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