Selbstmordpilot toetet sich und 11 Hausbewohner

Ein Mann kann die Trennung seiner Frau nicht verwinden. Er steigt mit ausgeprägter Todessehnsucht aber auch von einem Gedanken der Rache beseelt mit seiner Maschine auf und stürzt sich wenige Minuten später senkrecht auf das Haus, in dem die geschiedene Frau lebt. Natürlich ist der Pilot sofort tot, aber auch 11 Menschen in dem Haus müssen sterben. Seine Exfrau allerdings war nicht unter den Toten (26.09.1976 / Antonov AN-2 / Aeroflot / CCCP-79868 / 1 Toter und 11 Tote am Boden / Novosibirsk – Rußland).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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