Vierstrahliger Jet kollidiert mit 20-koepfiger Rinderherde

Dieser Tag wird den 50 Insassen eines indonesischen Jets immer in mehr oder weniger guter Erinnerung bleiben. Glück im Unglück, denn die Kollision des Jets mit einer aus 20 ausgewachsenen Rindern bestehenden Herde verläuft glimpflich. Nicht zuletzt durch das hohe „Kampfgewicht“ des Vierstrahlers läßt sich der Schaden in Grenzen halten. Lediglich das Bugrad der landenden Maschine wird stark beschädigt. Die Insassen des Jets und 17 Rinder kommen mit dem Schrecken davon.  Für drei der Rinder aber bedeutet das Zusammentreffen mit dem 40-Tonner den Tod (14.11.2011 / British Aerospace BAe-146 / Aviastar Mandiri / Labuha Bajo – Komodo – Indonesien)

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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