Convair muss nach unentdecktem Benzindiebstahl notlanden

Gegen Benzindiebstahl helfen anscheinend nur geordnete Verhältnisse, wie sie in unserem Land. Die kongolesische Convair aber hebt ab, ohne daß die drei Insassen bemerken, daß das Benzin fast vollständig geklaut wurde. So kommt man nicht weit und schon fallen beide Motoren aus. Die Notlandung ist hart, aber immerhin überleben die drei Crewmitglieder, nur um mit ansehen zu müssen, wie das Frachtflugzeug danach durch Plünderer vollständig verwüstet wird (16.11.1999 / Convair 580 / Companie Africaine d’Aviation / 9Q-CEJ / Maramba – Sambia).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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