Bei unbemerkter Startkollision einer Boeing reisst der Rumpf auf

Unbemerkt bleibt ein Problem, das sich der Pilot beim Starten einhandelt. Er berechnet den Wind nicht korrekt, wodurch die Maschine nicht so gut steigt, wie gewünscht. Genauer gesagt: nach 330m streift das Flugzeug eine Anflugbefeuerung derart nachhaltig, daß ein meterlanger Riß im Rumpf entsteht. Der Pilot bemerkt davon zunächst nichts und setzt den Flug fort. Dann aber wird die Crew stutzig: wieso läßt sich keine Kompression in der Kabine aufbauen? Man entscheidet sich für eine Umkehr und jetzt erst wird der Schaden für die 105 Insassen offenbar (31.05.1984 / Boeing 727 / United Airlines / N7647U / Denver – Colorado – USA).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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