Notwasserung eines Cessna in sieben Meter hohen Wellen

Tragisch endet der Versuch zweier Männer, mit ihrem Kleinflugzeug von Kanada über Grönland nach Frankreich zu fliegen. Dort ist das Wetter so schlecht, daß sie weiter fliegen, um Island zu erreichen. Das klappt nicht, das Benzin geht kurz vor dem Ziel zu Ende. Eine über Funk herbeigerufene Hercules beobachtet die erstaunlich glückliche Notwasserung der Maschine in sieben Meter hohen Wellen. Alles scheint überraschend gut auszugehen, denn nur 3 Minuten später ist ein SAR-Helikopter zur Stelle. Der aber findet das Flugzeug leer vor (29.01.1986 / Cessna 210 / N4906K / 2 Tote / Nordatlantik – 58km westlich Keflavik – Island).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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