Erster Unfall einer MA-60 mit Toten

Am Sonnabend, dem 07.05.2011 gegen 14 Uhr Ortszeit stürzte eine mit 27 Personen besetzte MA-60 (Lizenzbau der Antonov AN-24) in die Arafurasee. An Bord befanden sich 27 Personen, 16 wurden bereits kurz nach dem Unglück tot geborgen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es unter den 11 Vermissten keine Überlebenden geben. Die Maschine befand sich im Landeanflug auf die Stadt Kaimana in der Provinz West Papua, früher als Irian Jaya bekannt (Xian MA-60 = Antonov AN-24 Lizenz / PK-MZK / Merpati Nusantara Airlines / 27 Tote / Kaimana – West Papua – Indonesien).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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