Notgewasserte Constellation versinkt mit vielen Insassen

Sehr traurig endet der Flug einer Constellation für einige der 76 Insassen. Die in Fachkreisen wegen ihrer unzuverlässigen vier Motoren „Dreimotorige“ genannte Maschine erleidet auf dem Flug von Neufundland nach Europa 900km vor der Küste gleich zwei Motorausfälle. Als dann der Flugingenieur versehentlich auch noch einen dritten, fehlerfreien Motor ausschaltet, ist das Schicksal des großen Flugzeugs endgültig besiegelt. Beim Aufprall auf den Atlantik reißen mehrere Sitze aus ihrer Verankerung. Die eingeklemmten Menschen gehen mit der Maschine unter (23.09.1962 / Lockheed L-1049 Super Constellation / Flying Tigers / N6923C / 28 Tote / Nordatlantik).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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