Kollision mit einem Berg nur 150 cm unterhalb des Gipfels

Bei der wohl knappsten Kollision, die es je gegeben hat, prallt eine große Düsenmaschine nur 1,5 Meter (also 150 Zentimeter!) unterhalb des Gipfels gegen den Berg. Da kann man wirklich einmal von Haaresbreite reden. Traurig ist, dass wegen dieser fehlenden Zentimeter die Insassen den nächtlichen Unfall bei Bombay nicht überleben. Er hatte sich aufgrund von Verständigungsproblemen mit dem Fluglotsen ereignet. Dieser hatte dem Piloten eine Flughöhe von 1.200 Metern durchgegeben, letzterer jedoch hatte 1.100 verstanden. Da zudem eine beträchtliche Kursabweichung vorlag, war das Schicksal nicht aufzuhalten (07.07.1962 / Douglas DC-8-43 / I-DIWD / Alitalie / Junnar – Indien / 94 Tote).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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