WW-II Jagdflugzeug geraet in Wirbelschleppe

Selbst verschuldet ist der Fall eines Privatfliegers, der am Ende aber noch riesiges Glück hat. Er hat sein altes Weltkrieg-II-Flugzeug nicht genug betankt und versucht mit knappem Restbenzin den nächstgelegenen Flughafen auf direktem Weg zu erreichen. Im Endanflug kommt er dadurch einem anderen Flugzeug zu nahe, muß ein Notmanöver fliegen und gerät dabei in die Wirbelschleppe des vorausfliegenden Flugzeugs. Offenbar ist so ein altes Jagdflugzeug aber auch in einer derartigen Situation ganz gut zu beherrschen. Jedenfalls erlangt der Pilot die Kontrolle zurück und kann den wertvollen Veteranen leicht beschädigt landen (12.07.1979 / Focke-Wulff Fw190 / N19TF / Gustine – California – USA).

Über Jochen W. Braun

Jochen W. Braun wurde 1942 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat drei Söhne. Nach dem Abitur auf dem Johanneum in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft in Tübingen und Hamburg. Bei den Hamburger Hauniwerken, danach in Frankfurt und Stuttgart bei der Firma Sperry (später Unisys) und im mit seiner Unterstützung gegründeten Familienbetrieb Miniatur Wunderland Hamburg arbeitete er bis zur Pensionierung im Jahre 2007. Aufgrund seiner Liebe zur Luftfahrt beschäftigte er sich schon von klein auf mit diesem Thema. Mit 11 Jahren zog seine Familie nach Fuhlsbüttel um und damit in direkte Nähe zum Hamburger Flughafen, den er nach Möglichkeit jeden Nachmittag besuchte. Später spezialisierte er sich auf Unfälle im Bereich der Luftfahrt, weil er beim ersten großen Flug Flugangst bekommen hatte und das Thema genauer kennen lernen wollte. Nach kurzer Zeit stellte er fest, daß die Wahrscheinlichkeit minimal ist, beim Fliegen einen Unfall zu erleben. Die Angst ist seitdem verschwunden, und er schrieb ein erstes Buch mit dem bezeichnenden Titel „ . . . und alle haben überlebt!“. Im Jahresrhythmus folgten weitere fünf Bände über Flugzeugunfälle. Er gilt heute als Spezialist auf diesem Gebiet.
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